Dokumentenvorlage

Dokumentenvorlage



In der Dokumentenvorlage können Sie Dokumente (Word oder PDF) definieren, die Sie aktuell über eine Verordnung aufrufen können.
Des Weiteren können Sie hier Dokumente hinterlegen, die Sie später in den
 auswählen können.
1.) Öffnen Sie die Liste und Klicken Sie auf  . Es erscheint folgende Maske:



2.) Definieren Sie einen Namen der Vorlage und Optional eine Version.
3.) Wählen Sie den Typ: „Serienbrief“ oder ein „pdf-Mapping“ (s. unten).
4.) Wählen Sie das Schema tbl-Verordnung.
5.) Klicken Sie auf „Vorlage bearbeiten“.

Serienbrief
Bei einem Serienbrief können Sie eine Datei erstellen, die Sie später in einem Editor öffnen und bearbeiten können. Wenn Sie diese Dateitypen fertig bearbeitet haben, können Sie die Dateien in eine Word-Datei rendern (=generieren). Da die Dateien in Word gerendert werden, kann es zu Formatunterschieden kommen. Es empfiehlt sich daher folgendes zu beachten:
  • Wenn Elemente ganz oben stehen sollen, nutzen Sie vorher einen Seitenumbruch, oder fügen Sie den Inhalt in den Kopfbereich ein.
  • Wenn Elemente irgendwo freistehen sollen, nutzen Sie ein Textfeld, entfernen Sie den Rahmen und setzen Sie die den Zeilenumbruch auf "Vor dem Text oder transparent".
  • Gestalten Sie das Dokument zuerst vollständig mit Word und fügen Sie erst anschließend die Platzhalter in VivoInform ein.
  • Wenn Sie Tabellen anlegen, definieren Sie überall dessen Höhe und Breite exakt. Lassen Sie nicht Word eine Höhe/Breite automatisch bestimmen.
Ansonsten können Sie diesen Editor frei bedienen. Die Datenfelder auf der rechten Seite (Data Explorer) können Sie „in das Dokument ziehen“ und hier verwenden, indem Sie die das gewünschte Feld markieren, die linke Maustaste gedrückt halten und in das Dokument schieben.



Für Datumsfelder können Sie noch eine Formatierung vornehmen. Hierzu markieren Sie das Feld im Dokument und klicken anschließend im Funktionsmenü auf Eigenschaften:



Anschließend wählen Sie bei Formatfolge Ihr gewünschtes Format aus.

Wenn Sie ein Dokument fertig erstellt haben, schließen Sie es über das „x“ oben rechts in der Ecke an. Soweit Sie die vorgenommenen Änderungen speichern wollen, bestätigen Sie die Meldung mit „Ja“. Ist dies nicht der Fall, klicken Sie auf „Nein“. Sie sind nun wieder in der ursprünglichen Programmaske, in der Sie Ihre Änderungen ebenfalls speichern müssen.

Pdf-Mapping

Sie können ein beliebiges pdf-Dokument automatisch mit Daten aus dem Programm „befüllen“. Dafür müssen Sie das pdf-Dokument in der Dokumentenvorlage hinterlegen. Führen Sie hierzu die ganz am Anfang beschriebenen Schritte (1-5) durch und klicken Sie dann auf „bearbeiten“. Es öffnet sich folgende Maske:



Sie sehen in der linken Spalte die vorhandene Struktur des Dokumentes. Übergeordnet sind immer die Hauptfelder, die automatisch Ihre Daten und Auswahlmöglichkeiten auf die „tblVerordnung“ beschränken. Unter den Hauptfeldern finden Sie sogenannte Schemata. Dies bedeutet, dass jedes Schema seine Daten aus einer anderen Tabelle oder View (Datenbankrelation) im Programm beziehen kann.

Folgende Regeln müssen generell bei der pdf-Erstellung und beim Vergeben eines Feldnamens in einem pdf-Editor beachtet werden:
  • Alle Felder, die direkt vom angegebenen Schema entnommen werden, können Sie beliebig benennen, allerdings dürfen KEINE Punkte (‚.‘) enthalten sein.
  • Alle Felder, deren Daten aus einem anderen Schema entnommen werden, müssen den Namen [SchemaKürzel].[Feldname].[Zeilennummer] tragen. Zeilen-nummern beginnen bei 0. Zum Beispiel: T1.Strasse.0
  • Der Bezeichner „T1“ ist beliebig wählbar. Sie können auch direkt „PatientAdresse“ oder ähnliches eingeben.
  • Ein Schema kann eine Tabelle oder eine View sein

Beispiel Verordnung:
Aus dem Schemabaum können Sie alle Daten der Verordnung entnehmen, auch abhängige Daten wie den Namen des Patienten. Hierfür brauchen Sie also kein Schemakürzel voranstellen und auch keine Zeilennummern, da nur eine (die aktuelle) Verordnung vorhanden ist. Wollen Sie allerdings die Adresse des Patienten drucken, benötigen Sie ein zweites Schema, denn der Kunde kann beliebig viele Adressen haben, genauso wie Diagnosen, KTLs, etc. Die Felder sind nach ihrer Position im PDF-Sortiert. Von links-nach-rechts und danach von oben-nach-unten.

Im Screenshot ist ein Beispiel, wie abhängige Schemata konfiguriert werden können. Damit nicht alle Adressen aller Patienten geladen werden, müssen Sie im Filter angeben, dass nur die Adresse des aktuellen Patienten und auch nur dessen Standardadresse geladen wird.
Des Weiteren können Sie die Felder formatieren, damit die Datenausgabe Ihren Wünschen entspricht. So können Sie ein Datum wie den 01. Januar 2015 z.B. so formatieren: ddMMyyyy (01012015) oder so dd.MM.yy (= 01.01.15).
Weitere gängige Formatierungsoptionen für die hier verwendeten Datenfelder entnehmen Sie bitte folgendem Link:

Bitte beachten Sie, dass Dokumente, welche via PDF-Mapping erzeugt wurden, jedes Mal beim Öffnen des Dokumentes auf Änderungen überprüft werden. Hierbei erscheint dann eine Maske, bei der Sie die Änderungen annehmen, ablehnen oder selbstständig einen Wert festlegen können:
Außerdem stehen die Informationen der Felder „LeistungBetragBrutto1“ und „LeistungBetragBrutto2“ aus dem Datensatz „vTaxierung“ aus technischen Gründen erst nach der Abrechnung einer Verordnung zur Verfügung!

Bei Dokumenten, die als Typ „Serienbrief“ angelegt wurden, werden die Datenfelder automatisch so lange aktualisiert, bis Sie ein Dokument als Word-Datei abschließen.

Bei Dokumententypen können in der E-Akte eines Patienten/einer Verordnung generell für die weitere Bearbeitung gesperrt werden. Hierfür bedarf es einer speziellen Berechtigung.

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